Deutsche Seemannsmission in Lübeck lud zum Sea Sunday

Blick in eine verborgene Welt 

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                                           Großes Interesse an Arbeit und Leben der Seeleute.      Bischöfin Kirsten Fehrs hielt die Predigt des Sea Sunday.

Die Bankreihen im Festzelt im Brügmanngarten in Travemünde waren gut gefüllt. 500 Gottesdienstbesucher folgten der Einladung der Deutschen Seemannsmission in Lübeck zum Sea Sunday am 21. Juli. Die Predigt hielt Bischöfin Kirsten Fehrs.

„Blick frei! Auf den Hafen und auf die Welt der Seeleute“ – so lautete in diesem Jahr das Motto des maritimen Gottesdienstes. Seeleute von den Philippinen, von den Kapverden und aus Holland hatten eigens kleine Texte geschrieben, um einen kleinen Blick in ihre Welt an Bord zu geben, die dem Außenstehenden so verborgen bleibt. Von der Verantwortung für Ladung, Schiff und Crew war da die Rede, von kräftezehrender Arbeit, manchen Stunden der Einsamkeit, aber auch von der Möglichkeit, die Familie in der Heimat zu unterstützen. Ehrenamtliche der Deutschen Seemannsmission in Lübeck lasen die Texte vor, denn die Seeleute waren auf ihren Schiffen unterwegs.
„Seeleute sind es, die unser Leben reich machen; schließlich werden 90 Prozent der Waren in unseren Regalen per Schiff transportiert. Und dennoch sind die Seeleute kaum im Blick. Sie selbst bleiben auf den Meeren und abseits in den Häfen oft unsichtbar“, betonte Bischöfin Kirsten Fehrs die Rolle der Seefahrt und was diese für die Seeleute bedeutet.
Grußworte hielten Christoph Ernst, Geschäftsführer der Deutschen Seemannsmission, und Kapitän Mathias Ullrich von der Hafenbehörde Lübeck. Für die Musik sorgten der Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirchengemeinden Scharbeutz / Gleschendorf und der „Shantychor Möwenschiet“. Dieser überreichte der Deutschen Seemannsmission in Lübeck eine Spende von 500 Euro für ihre Arbeit. 

Weitere Impressionen vom Sea Sunday finden Sie hier (Fotos: Bernd Pagel)