Das kann einen Seemann nicht erschüttern... ? - Doch!
Fortbildung zum Wohle der Seeleute

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seemannsmission
bilden sich fort, so auch Bärbel Reichelt aus Lübeck (2.v.l.).
 

Seeleute halten viel aus, sie sind sturmerprobt und arbeiten sieben Tage die Woche monatelang fern der Familie. Doch es gibt gerade auch für Seeleute Situationen, die über das normale Maß an Stress und Belastung hinausgehen. Das können zum Beispiel schwere Unfälle sein, plötzliche Todesfälle an Bord, Überfälle oder überstandene lebensgefährliche Situationen.
Nach solchen Ereignissen ist es wichtig, anders vorzugehen als in Seelsorgegesprächen in "normalen" Situationen. Unter Anleitung von Oliver Gengenbach vom SbE-Bundesinstitut lernten Mitarbeitende, wie sie gut für Seeleute nach belastenden Ereignissen da sein können.
Neun Mitarbeitende der Deutschen Seemansmission aus Lübeck, Bremerhaven, Cuxhaven, Stade, Rostock und Hamburg sowie eine Mitarbeiterin von Stella Maris Hamburg waren bei dem Kurs im Seemannsheim Altona dabei. Es soll in Zukunft weitere solche Kurse geben, um weitere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende dafür besser vorzubereiten. Ermöglicht wurde der Kurs durch das Seemannspfarramt der Nordkirche und Zuschüsse der Stiftung Lutherische Seemansmission.

Text und Foto: Seemannspastor Matthias Ristau