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Zum einen fand der Gottesdienst diesmal im Rahmen des "Interkulturellen Sommers" der Bürgerakademie Lübeck statt; zum anderen durften sich die Gottesdienstbesucher über die Predigt der Pröpstin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Frauke Eiben freuen. Unterstützt wurde sievon Matthias Ristau, Seemannspastor der Nordkirche, dem jungen philippinischen Priester June Mark Yanez, ökumenischer Mitarbeiter im Seemannspfarramt der Nordkirche, und nicht zuletzt durch das engagierte Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Begleitet wurde der Gottesdienst durch eine klangvolle Fülle des Posaunenchors der Ev.- Luth. Kirchengemeinden Scharbeutz und Gleschendorf und vom Shantychor Möwenschiet.
Für Katharina Bretschneider, Diakonin sowie Stationsleiterin der Lübecker Seemannsmission und verantwortlich für die Durchführung des Sea Sunday, war es eine große Freude, trotz des Regenwetters ca. 200 Besucher zum Open-Air-Gottesdienst begrüßen zu können.

Welcome to Lübeck! Wir heißen Seeleute aus aller Welt willkommen!

In ihrer Eingangsansprache erläuterte Diakonin Katharina Bretschneider, wie die Seemannsmission dazu beiträgt, das obige Motto des Sea Sunday mit Leben zu erfüllen.
In 14 deutschen und 18 ausländischen Häfen sind die Mitarbeiter der Seemannsmissionen Ansprechpartner für Seeleute ungeachtet ihrer Nationalität, Kultur und Religion. Mitarbeiter bieten ihnen praktische Hilfe und Orientierung und sind Gesprächspartner, wenn Seeleute mit ihrem Schiff in den Lübecker Hafen einlaufen.
Durch Bordbesuche, bei denen beispielsweise Zeitungen in der Landesprache der Seeleute und Telefonkarten mitgebracht werden und bei denen Zeit für Gespräche ist, entsteht der erste Kontakt. Wenn mehr Liegezeit zur Verfügung ist, werden Seeleute mit Freude im Seemannsclub begrüßt, um ihnen ein paar Stunden der Entspannung vom Bordalltag und ein zu Hause auf kurze Zeit zu bieten.
Auch in der Predigt von Pröpstin Frauke Eiben ging es um das Thema Gastfreundschaft – sie bezog sich auf einen Bibeltext aus dem Alten Testament (1. Buch Mose, Kap. 18, 1-8):
Abraham und Sara bewirten vorbeikommende Reisende. Es wird gegessen und geredet über die Reise, die Familie und über Träume. Die Pröpstin schlägt den Bogen zu unserer heutigen Zeit, in der Menschen vom Reisen träumen - vom Traumurlaub, vom Traumstrand, von Traumküsten und von Traumschiffen. Viele Urlauber erfüllen sich den Traum einer Kreuzfahrt mit Rundumversorgung und Ausflügen. Aber wer macht sich Gedanken über die Menschen hinter den Kulissen, die Seeleute? Wer macht sich Gedanken über die Arbeit der Schiffsbesatzungen von Frachtschiffen?
Seeleute leisten Schwerstarbeit, sind Wind und Wetter ausgesetzt, müssen lange Trennungen von Familien und Freunden ertragen, sich mit unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen auf engstem Raum arrangieren. Da können Besuche und Gastfreundschaft eine heilsame Unterbrechung bringen.
Frauke Eiben berichtete ferner über die Arbeit der Lübecker Seemannsmission und schließt mit den Worten: "Heute danken wir den Engeln der Seemannsmission für ihr Tun, das die Herzen erfrischt, die ihnen anvertraut sind. Danke für die Gastfreundschaft und Achtsamkeit, in jedem Besucher einen Boten Gottes zu vermuten. Daraus entsteht Segen. Und ich träume davon und bete dafür, dass diese Haltung in unserem Land und überall selbstverständlich ist."
Über seine Erfahrungen über das Leben in einer anderen Kultur berichtete der philippinische Priester June Mark Yanez, der zurzeit in Deutschland lebt. Obwohl er sechs Monate Zeit hatte, vieles über Deutschland zu lernen, fühlte er sich bei seiner tatsächlichen Ankunft hier nicht genug vorbereitet. Der schnelle Wechsel des Wetters, die Kälte und die Angebote in den Supermärkten waren einige Dinge, die ihm anfänglich zu schaffen machten. Wieviel schwerer muss es dann für Seeleute sein, die keine Vorbereitungsmöglichkeiten haben? Aus diesem Grunde sei die Seemannsmission bedeutend und wichtig, um Besatzungsmitgliedern auch bei Sorgen und Nöten beizustehen.

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Seemannsclub
"Sweder-Hoyer"

Öffnungszeiten:

Sonntag bis Dienstag und Donnerstag: 17h bis 21.30h

Telefon: 0451 - 39 99 106

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Der Seemannsclub „Sweder Hoyer“ besteht seit November 2010 – der Name erinnert an den ersten Seemannspastor in Lübeck, der sich bereits im 16. Jahrhundert der Seeleute annahm.
Unsere Räumlichkeiten bieten einen Treffpunkt für Seeleute aus aller Welt, an dem sie vom Alltag an Bord abschalten und sich mit Crewmitgliedern anderer Schiffe austauschen können.
Hier bietet das freundliche ehrenamtliche Team Seeleuten…
… Getränke, Snacks und Souvenirs
… freies WLAN und Internet
… preisgünstige Telefonate mit der Familie und Freunden
… Billard & Dart
… eine Gitarre zur Nutzung im Seemannsclub
… Bücher und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen
… Geldwechsel
… Geldüberweisungen auf die Philippinen
… Gelegenheiten zum Gespräch mit Seeleuten und mit Team über „Gott und die Welt“
… kostenfreie Kleidung
Auf Wunsch holt das Team die Seeleute mit dem VW-Bus von ihren Schiffen ab und bringt sie abends wieder zurück.
Die Bilder zeigen einen Einblick in die Arbeit des Seemannsclubs.
Sie haben Interesse an einer ehremtlichen Mitarbeit? Mehr dazu erfahren Sie 
hier.

Autor: K. B.

Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit?

Das Team des Seemannsclub
„Sweder Hoyer“
braucht Verstärkung

Treffpunkt für Seeleute aus aller Welt

Seemannsclub P1030069.jpg

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