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Sea - Sunday 2014


ein toller Sonntagvormittag

Einblicke in das Leben von Seeleuten

Der „Sea Sunday“, der traditionelle maritime Gottesdienst der Seemannsmission Lübeck, hat sich zu einem heimlichen Publikumsmagneten der Travemünder Woche entwickelt. Die Zuschauerplätze vor der Veranstaltungsmuschel im Travemünder Brügmanngarten waren bis auf den letzten Platz gefüllt, als Katharina Bretschneider, Diakonin der Lübecker Seemannsmission, zusammen mit Matthias Ristau, Seemannspastor der Nordkirche, und einem Vorbereitungsteam das Motto des diesjährigen „Sea Sunday“ erläuterte. 

Wir sitzen alle in einem Boot! 

Der Fokus wurde dieses Mal auf das Zusammenleben der Crewmitglieder an Bord eines Schiffes gelegt:
Wie leben Menschen an Bord zusammen, wenn Sie aus vielen verschiedenen Nationen und Kulturen kommen, verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedliche religiöse Hintergründe haben? Und wie gehen die Seeleute mit Meinungsverschiedenheiten um, wenn es einmal Ärger an Bord gibt?
Im gut einstündigen Gottesdienst wurde aus verschiedenen Perspektiven auf das Thema eingegangen. 

Zusammenleben an Bord 

Katharina Bretschneider, Bordbetreuerin bei der Seemannsmission, berichtete von ihrer Arbeit an Bord: Bei Besuchen auf Schiffen trifft man täglich Menschen aus vielen Ländern und Kulturen. An Bord ist Anpassungsvermögen und Toleranz von jedem Crewmitglied gefragt. Damit überwinden Seeleute täglich kulturelle Unterschiede und sind Vorreiter des Zusammenlebens verschiedener Nationen und der Völkerverständigung, an dem sich manch eine „Landratte“ ein Beispiel nehmen kann. Seeleute sitzen im wahrsten Sinne des Wortes „alle in einem Boot“! – Ein Aufeinander-Zugehen und das Einlassen auf Eigenheiten der anderen Crewmitglieder ist für ein friedliches Zusammenleben aller Crewmitglieder unverzichtbar.
Matthias Ristau, Seemannspastor der Nordkirche, schilderte in seiner Predigt anschaulich das auch manchmal schwierige Zusammenleben an Bord eines Seeschiffes und zog Parallelen zum Lukasevangelium. Aufgrund der unterschiedlichen Nationalitäten, Kulturen und Religionen ergeben sich zwangsläufig auch mal Missverständnisse und Konflikte. An Bord lebt man monatelang zusammen und ist aufeinander angewiesen – ohne Platz zum Ausweichen. Alle in einem Boot – Seeleute haben gelernt, dass es praktischer ist, friedlich miteinander auszukommen und Streit und Konflikten gar keine Chance zu geben.
Kapitän Matthias Ullrich vom Lübecker Hafenamt gewährte dem Publikum interessante Einblicke hinter die Kulissen des täglichen Hafenbetriebs. Von der Übernahme des Lotsen über die Einklarierung des Schiffes durch die Bundespolizei bis hin zum Lade- und Löschbetrieb greift ein Zahnrädchen in das andere, um einen reibungslosen Hafendurchlauf eines Seeschiffes zu gewährleisten. Ob an Bord oder an Land – alle sitzen in einem Boot, um die Funktion des größten deutschen Ostseehafen zu gewährleisten.

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Seemannsclub
"Sweder-Hoyer"

Öffnungszeiten:

Sonntag bis Dienstag und Donnerstag: 17h bis 21.30h

Telefon: 0451 - 39 99 106

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Der Seemannsclub „Sweder Hoyer“ besteht seit November 2010 – der Name erinnert an den ersten Seemannspastor in Lübeck, der sich bereits im 16. Jahrhundert der Seeleute annahm.
Unsere Räumlichkeiten bieten einen Treffpunkt für Seeleute aus aller Welt, an dem sie vom Alltag an Bord abschalten und sich mit Crewmitgliedern anderer Schiffe austauschen können.
Hier bietet das freundliche ehrenamtliche Team Seeleuten…
… Getränke, Snacks und Souvenirs
… freies WLAN und Internet
… preisgünstige Telefonate mit der Familie und Freunden
… Billard & Dart
… eine Gitarre zur Nutzung im Seemannsclub
… Bücher und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen
… Geldwechsel
… Geldüberweisungen auf die Philippinen
… Gelegenheiten zum Gespräch mit Seeleuten und mit Team über „Gott und die Welt“
… kostenfreie Kleidung
Auf Wunsch holt das Team die Seeleute mit dem VW-Bus von ihren Schiffen ab und bringt sie abends wieder zurück.
Die Bilder zeigen einen Einblick in die Arbeit des Seemannsclubs.
Sie haben Interesse an einer ehremtlichen Mitarbeit? Mehr dazu erfahren Sie 
hier.

Autor: K. B.

Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit?

Das Team des Seemannsclub
„Sweder Hoyer“
braucht Verstärkung

Treffpunkt für Seeleute aus aller Welt

Seemannsclub P1030069.jpg

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